Igeltod im Martinsfeuer

Die schöne Tradition der Martinsfeuer am 11. November hat leider eine unschöne Kehrseite: Jahr für Jahr verbrennen unzählige Igel, die sich in den aufgeschichteten Holzhaufen eingenistet haben, um dort den Winter zu verbringen.Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz appelliert daher an die Verantwortlichen, durch einfache Maßnahmen zu verhindern, dass das Martinsfeuer zum Scheiterhaufen für Igel und andere Tiere … Weiterlesen

Arme Würstchen

Tierärzte wissen ein Lied davon zu singen: Immer wieder werden Hunde- und Katzenwelpen in die Praxis gebracht, die viel zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden und deshalb mit gesundheitlichen Folgen zu kämpfen haben. Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz empfiehlt, die Welpen mindestens 10, besser 12 Wochen bei der Mutter zu lassen. Hundehalter können sogar bestraft werden, … Weiterlesen

Hochzeitstauben sind oftmals Todeskandidaten

Weiße Tauben sind ein Friedenssymbol und werden gerne bei Hochzeitsfeiern zur Ergötzung von Brautleuten und Gästen in die Lüfte entlassen. Der schönste Tag im Leben eines Brautpaares bedeutet aber für viele der Glücksbringer das genaue Gegenteil, sind sie doch für das Leben in Freiheit häufig überhaupt nicht vorbereitet. So kommt es immer wieder vor, dass … Weiterlesen

Katzenproblematik wird immer offensichtlicher

In Zeiten knapper öffentlicher und privater Kassen verschärft sich zusehends ein Problem, welches Tierschützern schon lange auf den Nägeln brennt: Das Überhandnehmen von Katzen, die von ihren überforderten Besitzern verstoßen werden und in überfüllten, ebenfalls unter Geldmangel leidenden Tierheimen nicht mehr untergebracht werden können. Tagtäglich werden Katzen auf Bauernhöfen oder im Wald ausgesetzt, nachts in … Weiterlesen

Neues Landesjagdgesetz verabschiedet

Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz begrüßt die Bestrebungen der Landesregierung, dass Jagdrecht in eine zeitgemäßere Form zu überführen. Das am 23. Juni 2010 verabschiedete Gesetz trägt allerdings in einem Punkt den heutigen Maßstäben des Tierschutzes keineswegs Rechnung. Nach wie vor ist es Jägern erlaubt, unter bestimmten Voraussetzungen Hunde und Katzen abzuschießen. Das angestrebte Ziel, eine Beunruhigung und … Weiterlesen

Hundehandel unter dem Deckmantel des Tierschutzes

Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz warnt vor unseriösen Pseudo-Tierschutzorganisationen, die aus purer Geschäftemacherei Hunde aus Süd- und Osteuropa an den Mann bringen. Nicht selten wird den ahnungslosen Käufern vorgegaukelt, es handele sich um Hunde, die aus Tötungsstationen im Ausland gerettet worden sind. Tatsächlich liegt aber der Verdacht nahe, dass durch gezielte Massenzuchten ein Markt bedient wird, der … Weiterlesen

Jungvögel sind nicht hilflos

Mitleid ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um den Umgang mit scheinbar hilflosen Wildtieren geht. So werden Jahr für Jahr viele Jungvögel, die mit unvollständigem Gefieder außerhalb ihres Nestes angetroffen werden, aus falsch verstandener Tierliebe in menschliche Obhut genommen, was meist das Ende für die Tiere bedeutet. Dabei ist es völlig normal, dass ein Jungvogel … Weiterlesen

Pferdebrennen ist passé

Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz fordert die Pferdezüchter auf, die schmerzhafte Kennzeichnung von Fohlen mittels Schenkelbrand künftig zu unterlassen. Mit der Transponder- (Mikrochip-)Kennzeichnung steht eine schonende und sichere Alternative zur Verfügung, die zudem seit 1. Juli 2009 gesetzlich vorgeschrieben ist. Einige Pferdezuchtverbände wollen aber offenbar am Brandzeichen als zusätzliche Markierung festhalten und berufen sich auf die Tradition … Weiterlesen

Wildfütterung im Winter

– ein Gebot des Tierschutzes? Während am Ende eines langen und harten Winters der Schnee auch in den Höhenlagen allmählich schmilzt und der Frühling deutliche Signale sendet, ist die landesweite Diskussion um das Für und Wider der winterlichen Wildfütterung ungebrochen.Meist sind es Tierfreunde, die sich hier zu Wort melden, engagierte Mitmenschen, die es sich zur … Weiterlesen

Wildfütterung meist unnötig

 Am Ende eines harten und schneereichen Winters sieht sich der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz in seiner Auffassung bestätigt, dass die widernatürliche Fütterung des Schalenwildes in aller Regel überflüssig ist. Selbst in Gebieten, wo überhaupt nicht gefüttert wurde, wie im südlichen Westerwald, kann man allenthalben Rehwild beobachten, das sich in völlig normalem Ernährungszustand befinden.Die Natur hat das Wild … Weiterlesen

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