Rodeo ist tierverachtender Unfug

Stellungnahme gegenüber der „Rheinpfalz“ Ludwigshafen 13.09.2006 Rodeoveranstaltungen, bei denen den Pferden ein sogenannter Flankengurt angelegt wird, oder Bullen als Reittiere verwendet werden, sind schlicht als Tierquälerei zu bezeichnen. Diese Auffassung vertritt der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz anlässlich einer für das kommende Wochenende in Katzweiler (Landkreis Kaiserslautern) geplanten Veranstaltung dieser Art. Dr. Helmut Stadtfeld, Tierarzt und Vorsitzender des … Weiterlesen

Auch Kaninchen leiden im Käfig

Die qualvolle Haltung von Legehennen in Käfigen ist – sehr zu Recht – ein Thema, über das öffentlich heftig diskutiert wird. Kaum jemand nimmt aber Notiz davon, dass es den ca. 25 Millionen Kaninchen, die jährlich in Deutschland gemästet und geschlachtet werden, keineswegs besser geht. Die Standard-Haltungsform ist der enge und niedrige Käfig, in dem … Weiterlesen

Auch Schwäne sind Mitgeschöpfe

Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz warnt vor Hysterie im Umgang mit Schwänen und anderen Wasservögeln angesichts der Vogelgrippe-Diskussion. Tierfreunde haben wiederholt beobachtet, wie Schwäne mit Knüppeln und Steinen von ufernahen Grünflächen vertrieben oder gar mit Hunden gehetzt werden. Dr. Helmut Stadtfeld, Vorsitzender des Tierschutzbeirates, mahnt zur Besonnenheit und zum Respekt vor der Kreatur. „Die Schwäne an der … Weiterlesen

Tierelend für Pelzmode

Der Tierschutzbeirat distanziert sich ausdrücklich von gewalttätigen Aktionen gegen Pelzgeschäfte, mit denen militante Tierschützer in jüngerer Vergangenheit unter anderem in Mainz von sich reden gemacht haben.Aber auch wer die Dinge nüchtern betrachtet und nicht dazu neigt, Scheiben einzuwerfen, kommt nicht umhin, die Situation der Pelztiere als grob tierschutzwidrig einzustufen. So müssen für einen Nerzmantel ca. … Weiterlesen

Tiere auf dem Gabentisch

Goldhamster, Zwergkaninchen, Wellensittich – welches Kind gerät nicht in Verzückung angesichts solch niedlicher Geschöpfe? Was liegt also näher, als den eigenen Sprössling, die Nichte oder den Neffen zu Weihnachten mit einem possierlichen Spielkameraden zu überraschen? Doch Halt! Lebende Tiere sind als Weihnachtsüberraschung für Kinder denkbar ungeeignet. Schnell nachlassende Freude, aber auch ungewolltes Tierleid wäre vorprogrammiert. … Weiterlesen

Tierschutz beim Einkauf

Anlässlich des Welttierschutztages am 04. Oktober, dem Tag der Heiligsprechung des Franz von Assisi, appelliert der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz an die Verbraucher, ihren Teil zu einem wirksamen Tierschutz beizutragen. Das Wohl der Tiere wird nicht nur durch Tierhalter, Tierschützer und staatliche Organe, sondern vor allem durch unser aller Konsumverhalten beeinflusst.So ist beim Einkauf von Fleisch auf … Weiterlesen

Tödliche Gefahr für Wasservögel

Jahr für Jahr das gleiche Elend: An Rhein, Mosel, Saar und Lahn erleiden zahlreiche Schwäne und andere Wasservögel schwerste Verletzungen durch Angelhaken und -schnüre, die achtlos in der Landschaft zurückgelassen wurden. Die Liste der Schreckensmeldungen, die dem Tierschutzbeirat vorliegt, ist lang und umfasst auch bereits einige Vorkommnisse aus diesem Frühjahr: Verschluckte Angelhaken, Angelschnüre, die sich … Weiterlesen

Tierquälerei auf der Straße

Belastende Ferntransporte von Schlachttieren werden nicht nur in Drittländer durchgeführt, um Exporterstattungen zu kassieren, es gibt sie in großem Stil auch innerhalb der EU. So wurde jetzt auf der A3 bei Montabaur ein Schweinetransporter gestoppt, der vom holländischen Someren Richtung Teskand in Ungarn unterwegs war und – gemessen an seiner Ladefläche – 35 Schlachtschweine zuviel … Weiterlesen

Gequälte Weihnachtsgänse

Die Weihnachtsgans gehört für manche Mitbürger ebenso zum Fest wie der Tannenbaum oder die Krippe. Hiergegen ist im Prinzip nichts einzuwenden, da Gänse in Deutschland meist artgerecht im Freien gehalten werden. Doch Achtung! Etwa 80 % der in Deutschland verzehrten Gänse stammen aus dem Ausland, häufig aus Ländern wie dem EU-Neuling Ungarn, in denen das … Weiterlesen

Tierhaltung im Zirkus birgt Probleme

Das Gezerre um den Zirkus Giovanni Althoff, dessen Elefantenhaltung durch Fachleute bemängelt wurde und der derzeit in Oppenheim festsitzt, zeigt nach Auffassung des rheinland-pfälzischen Tierschutzbeirates einmal mehr, dass exotische Tiere in Zirkussen nichts zu suchen haben. Beiratsvorsitzender Dr. Helmut Stadtfeld: „Die meisten der ca. 300 deutschen Wanderzirkusse halten gottlob nur „normale“ Haustiere. Hier gibt es … Weiterlesen

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